Küstenschutz

Küstenschutz

ist Inselschutz

Eine steife Brise, eine stetige Brandung und die obligatorischen Stürme im Herbst und Winter: das sind einige der Zutaten, die das Leben auf der Insel Sylt so einmalig machen – und die Jahr für Jahr Millionen Touristen anlocken. Gleichzeitig stehen sie aber auch für die Gefahren, denen das Eiland mit der bekannten Silhouette seit mehreren hundert Jahren ausgesetzt ist: Der stetige Wechsel von Ebbe und Flut und natürlich die Sturmfluten mit ihren hohen Wellen nagen wortwörtlich an der Insel.

So wundert es kaum, dass die Inselbewohner immer wieder Anstrengungen unternommen haben, um den Elementen der Natur etwas entgegenzusetzen. Denn schließlich ging es nicht nur um den Erhalt von Lebensraum, sondern auch um die Stabilisierung des Inselsockels als Fundament der Insel. Seit der gewaltigen Sturmflut im Jahr 1362, die Sylt endgültig vom Festland abgetrennt hat, dauert dieser Kampf gegen das Meer an.

Seit 10 Jahren aktiv: die Syltschützer

Im Vergleich zu diesen Mühen, die so viele Generationen seitdem auf sich genommen haben, mutet das 10-jährige Bestehen der Syltschützer im Jahr 2017 sehr bescheiden an. Tatsache aber ist auch, dass wir heute viel mehr Kenntnisse über effizienten Küstenschutz besitzen als zu früheren Zeiten. Hiervon profitiert auch die Arbeit der Syltschützer, die es sich zur Hauptaufgabe machen, die Bedeutung des Sylter Küstenschutzes im Bewusstsein der Menschen wachzuhalten.